Rosazea ist eine komplexe entzündliche Erkrankung, die hauptsächlich durch Erytheme, Papeln und Pusteln in der mittleren Gesichtsregion gekennzeichnet ist; die pathophysiologischen Mechanismen werden von verschiedenen externen und genetischen Faktoren beeinflusst, eine Überaktivierung des Immunsystems macht die Pathogenese komplexer. Jüngste Studien zeigen, dass verschiedene T-Lymphozyten-Subpopulationen unterschiedlich stark in den Hautläsionen von Rosazea-Patienten exprimiert werden und eine wichtige Rolle bei der Regulation der Immunantwort, der Auslösung von Entzündungen und der Aufrechterhaltung der Immunhomöostase spielen, wobei ihre Wirkmechanismen noch nicht vollständig geklärt sind. Dieser Artikel gibt einen Überblick über die Wirkmechanismen von T-Zellen bei Rosazea, insbesondere über die Fortschritte in der Erforschung der Helfer-T-Zellen (Th)1, Th2 und Th17 in der CD4+T-Subpopulation und der damit verbundenen Signalfaktoren, mit dem Ziel, eine Referenz für zukünftige zielgerichtete Therapien bereitzustellen.