Die Inzidenz der venösen Thromboembolie (VTE) steigt allmählich an und ist zu einem wichtigen Faktor der globalen Krankheitslast geworden. Verwirrende Faktoren in Beobachtungsstudien und die Schwierigkeit, strenge randomisierte kontrollierte Studien durchzuführen, erschweren die Erforschung der Ursachen von VTE, während die Mendelsche Randomisierung (MR), die genetische Varianten als Instrumentvariablen verwendet, eine neue Perspektive bietet. Dieser Artikel fasst die Anwendung und den Forschungsfortschritt der MR in der Ursachenforschung von VTE aus vier Perspektiven zusammen: Lebensstil, verschiedene Krankheiten, zirkulierende metabolische Biomarker und Arzneimittelwirkungen, diskutiert aktuelle Herausforderungen und zukünftige Entwicklungen, um neue Erkenntnisse für die Prävention, Diagnose und Behandlung von VTE zu liefern.